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Auf der Fahrt von New Orleans nach Corpus Christi Ein Abend im Bukowskis Tresen WHOISLUCZIZKI - Ein "coming home" "Dulce Bohemia" - WHOISLUCZIZCKI in Übersee "Süße Bohemie" – nun auch in Wien

Auf der Fahrt von New Orleans nach Corpus Christi

»Luczizcki kam 2019 in einem Greyhound Bus, auf der Fahrt zwischen New Orleans, Louisiana und Corpus Christi, Texas auf die Welt!«, erzählt Lucian Vicovan, während sein Blick in die Ferne schweift. Bevor er nach New Orleans gelangte, verbrachte er einen Monat in Miami. Dort wurde ihm das Buch über Ignatius J. Reilly in die Hand gedrückt. Lucian erinnert sich. »Ich habe nach den ersten zwei, drei Absätzen zu lachen begonnen und nicht aufgehört, bis die letzte Seite ausgelesen war!«
In New Orleans suchte er sofort die Statue des schrulligen Hot Dog Verkäufers auf.
»Bis dahin war all das Material, welches ich produziert hatte, weinerlich und larmoyant. Es sollte auf die Tränendrüsen drücken! Dabei lache ich selbst so gerne. Ich kann mir nicht erklären, wieso ich das Bedürfnis verspürte, meine Mitmenschen mit meiner Arbeit zum Weinen zu bringen!« Nach New Orleans und nachdem er die Statue Ignatius´ besucht hatte, sollte ein Umdenken stattfinden. »Ich war so besessen davon, etwas ähnlich Lustiges, gleichzeitig Tiefsinniges zu schaffen, ich fing noch auf der Fahrt, im besagten Greyhound Bus, zu schreiben an!«
Lucian ahnte es noch nicht, doch dies war die Geburtsstunde der WHOISLUCZIZCKI Serie.
»In Corpus Christi schüttete es einige Tage wie aus Eimern. Mir blieb nichts anderes übrig, als im Airbnb zu sitzen und weiter zu schreiben. Noch bevor ich eine Woche später Mexiko erreichte, war die Geschichte fertig.«
Er speicherte sie ab und vergaß sie sogleich. Sobald er sein Häuschen in Mexiko bezogen hatte, machte er sich gleich wieder daran, ernstgemeinte - also melodramatische - Texte zu verfassen.
»Irgendwann wurde es mir zu viel. Ich spürte, wie böse und sehr dunkle Wolken mein Denken vereinnahmten. Damals wohnte ich alleine, hatte niemanden zum Tratschen oder Lachen«, erinnert sich Lucian.
Ein Bücherwurm aus Tampico, die mexikanische Stadt, in der er mehrere Monate lebte, und die Lucian über Tinder kennengelernt hatte, lud ihn ein, eine Vernissage zu besuchen.
»Es wurde zu einer feuchtfröhlichen Angelegenheit. In meinem Rausch erinnerte ich mich an Luczizcki und fragte mich immerzu, wie er wohl auf so einer Vernissage reagiert hätte. Sobald ich wieder daheim war, wollte ich es genau wissen. Also setzte ich mich an den Computer, öffnete ein neues Worddokument und begann, zu schreiben.«
Die zweite Episode sollte Lucian endlich auch anderen zeigen. Jene, die sie lasen, drängten und baten ihn inbrünstig, sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
Mittlerweile gibt es sieben Episoden dieser Serie. Ob an der Küste Kenias, in Sri Lanka, Down Under oder Miami - der selbsternannte Privatdetektiv nimmt seine Liebe zum Bier und Hochprozentigem mit und findet auch überall ein Rätsel oder eine Aufgabe, deren er sich annehmen will.
In Linz beginnt´s - wie es so schön heißt. Dort spielt sich auch die erste Episode ab, danach wird es exotisch, heißblütig, feuchtfröhlich, oft tragisch aber irgendwie trotzdem immer lustig.
»Ich lache mich beim Schreiben oft kaputt und beim Korrekturlesen danach - umso mehr. Ich freue mich unheimlich, wenn ich beobachten darf, wie dieser Funke auch auf die Leser oder Zuhörer hüpft!«

Ein Abend im Bukowskis Tresen

»Das in Koblenz, im Bukowskis Tresen, war etwas ganz, ganz, ganz besonderes für mich!« Lucian erinnert sich, lacht und seine Augen glitzern. »Es ist ja so, dass ich Bukowski und sein Werk, seine Bücher, seine Texte, die Gedichte und vor allem auch seine Art, seinen Humor von Herzen liebe! Zusammen mit Milan Kundera, Stefan Zweig und den Russen, Dostojewski und Gogol vor allem, zählt er zu meinen größten Vorbildern und Idolen!«
Es fing alles an einem Badesee in der Nähe von Köln an. Die Sonne schien, das Bier schmeckte, das Wasser des Sees vermochte nur dürftig Abkühlung zu verschaffen. Zusammen mit seinem besten Freund, Fördere und Mäzen, Marco, lernte Lucian dort einen Musiker kennen. » Ein Wort führte zum anderen, und wir merkten schnell, dass sowohl René als auch ich Feuer und Flamme für die Kunst und unser Werk waren.«
René Tholey war schon eine feste Größe in der Koblenzer Musikszene und spielte regelmäßig bei den unterschiedlichsten Venues in und um Koblenz.
»Dieser Künstler ist einfach spitze, so etwas muss man erst einmal erlebt haben. Sobald er die Gitarre zur Hand nimmt, fängt der Zauber an!«
Nur wenige Wochen später war es dann so weit. WHOISLUCZIZCKI wurde zum ersten Mal vor deutschem Publikum vorgestellt. »Ich machte meine Sache überhaupt nicht gut. Die Aufregung, die ganzen Menschen - auf der Terrasse und rundherum, überall saßen und standen Menschen. Ich blickte kaum von meinen Text auf, las so schnell, als wäre ich zum Lesen verdonnert worden!" Er lacht und schüttelt den Kopf, schlägt die Beine übereinander und beugt sich vor. » Gottseidank war der René dabei, er hat den ganzen Abend gerettet!«
Lucian überlegt noch kurz, schüttelt den Kopf. »Ich kann mich erinnern, dass am Ende sogar Marco mich gescholten hat: ‚An deiner Stelle hätte ich gelesen, als würde es um mein Leben gehen, ich hätte geschrien und geflüstert, ich hätte mich aufgeführt wie was weiß ich was! Es ist dein Text, Brudi, deine Geschichte, lies, als wärst du überzeugt von dem, was du tust!‘ - Es war ein holpriger Anfang, aber auch sehr lehrreich, und ich hatte auf jeden Fall Blut geleckt!«, lautet das Fazit Lucians zu seinem ersten Kontakt mit dem Publikum.

WHOISLUCZIZKI - Ein "coming home"

Über ein Jahr später war es dann so weit. Lucian Vicovan traute sich endlich, sich dem Publikum in seiner Heimatstadt zu stellen. »Es heißt ja, ein Prophet gilt nirgend weniger, denn in seinem Vaterland und in seinem Hause.«, zitiert Lucian aus dem Matthäusevangelium. »Glücklicherweise bin ich kein Prophet und auch mein Vater stammt überhaupt aus Rumänien, unser Zuhause war aber schon seit meinem Säuglingsalter Wien.«
Für den Abend in der Wäscherei im achten Wiener Bezirk konnte er Samy Hajar, einen französischen Barden und begabten Singer und Songwriter, sowie die Truppe Nature Swim gewinnen. »Es ging auf das Ende der Pandemie zu. Alle Künstler brannten schon so richtig darauf, wieder auftreten zu können. Sowohl Samy mit seinen verliebten Herzschmelz-Liedern, wie auch Nature Swim mit ihrem verträumten Indie-Beats, sie alle lieferten ab. Auch ich hatte mehr Sicherheit gewonnen und vermochte es, mit mehr Schwung und Leben zu sprechen und vorzulesen.«
Das Publikum dankte mit frenetischem Applaus und der Abend zog sich bis nach Mitternacht dahin.
»Ich signierte Bücher, verkaufte so gut wie alles, was ich mithatte. Mehmet, der Wirt, war so glücklich über die Menge an Leuten, die vorbeischauten, am Ende opferte er noch eine ganze Flasche Berliner Luft, um den Abend in kleiner Runde ausklingen zu lassen.«
Nur wenige Wochen später wurde ein neuer WHOISLUCZIZCKI-Abend in Wien veranstaltet, diesmal am Yppenplatz im sechzehnten Bezirk.
»Auch diesmal war Samy Hajar, der mittlerweile einige Start Ups gegründet , und nur mehr wenig Zeit für die Musik hat, mit von der Partie. Neu dabei war die Künstlerin Rose-M. Bayat. Sie präsentierte einige surreale und abstrakte Werke und erzählte uns ihre bewegte Lebensgeschichte und wie sie in der Kunst ein Ventil für Aufgestautes gefunden hatte.«
Zum ersten Mal sollte dabei auch ein leiblicher Bruder Lucians teilnehmen. Somit waren zwei große Hemmungen überschritten. »Ich war in der Heimatstadt und vor meiner Familie aufgetreten.«
Der Ansturm hielt sich bei dieser Gelegenheit in Grenzen.
»Ich hatte mir geschworen, auch wenn nur eine Person auftaucht, mit gleichem Feuer und gleicher Hingabe bei der Sache zu sein, wie bei hundert Personen - da hatte ich die Gelegenheit, dies zu beweisen!«
Auch an dem Abend kamen neue Gesichter in Kontakt mit WHOISLUCZIZCKI.

"Dulce Bohemia" - WHOISLUCZIZCKI in Übersee

»Ich fand Cesár Kafka auf Insta. Seine rauchige Stimme, und die Texte vor allem, überzeugten mich schnell. Meine Idee wiederum, auch in Tampico, Mexiko, einen WHOISLUCZIZCKI – Abend zu veranstalten, überzeugten ihn sofort.«
Als Räumlichkeit bot sich die Galleria Monet, die nahe am Hafen wie auch dem Stadtkern zu finden war, hervorragend an. Nur kurz zuvor hatte Sandy Zamarripa, die Übersetzerin, Lucian ein erstes Interview mit einem Zeitungsreporter von der MILENIO, einem weit verbreiteten Medium, organisiert. Er war also Feuer und Flamme und von der wunderbaren Kritik, die der Journalist geschrieben hatte, beflügelt.
»Die Galeria Monet platzte aus allen Nähten. So ziemlich jeder Kulturschaffende der Stadt schien anwesend zu sein. Dazu noch viele andere liebe Freunde und Bekannten die ich während meines Aufenthaltes dort gewonnen hatte.«
Cesár Kafka holte sich als Unterstützung die Chinaskis mit ins Boot – ein neuer Querverweis auf Bukowskis Werk -, es war also alles angerichtet und der Abend wurde zu einem vollen Erfolg. So wurde auch das tampiquenische Publikum mit dem Schabernack vertraut gemacht, den Luczizcki in ihrer Stadt veranstalten haben sollte.

"Süße Bohemie" – nun auch in Wien

»So wie dieser Abend. Genauso und nicht mehr! So hätte ich es in Zukunft am liebsten bei allen Veranstaltungen. Damion Lee hat mit seiner Musik jeden von seinem Sitz gerissen und alle haben freudig getanzt. Dieser Kerl ist auch eine ganz spezielle Seele, seine Tracks kann ich jedem nur sehr warm ans Herz legen.« Lucian kann seine Freude kaum im Zaum halten, während er vom WHOISLUCZIZCKI-Abend im „MickeyFin-IrishPub“ berichtet und schwärmt. »Ich las zwei Kurzgeschichten. Es gab Applaus sogar mitten in der Geschichte, anwesend waren bekannte sowie auch noch nie zuvor gesehene Gesichter und die Stimmung war insgesamt einfach supertoll! Am liebsten wäre mir, dass der Abend nie aufgehört hätte!«
Ein Abend, der Lucian Vicovan im Sommer 2023 mit Zuversicht und Vorfreude gefüllt haben dürfte. Gelesen wurden die zwei Wien-Kurzgeschichten „Das Piaristenwunder“ und „Leer“, Texte, die der Autor nach seiner Rückkehr in seine Heimatstadt verfasst hatte. Zum Ende hin spricht er sogar sehr offen von weiteren geplanten Veranstaltungen: »Über Luczizcki erzählte ich zwar nur ein kleines bisschen was, es tut aber sicherlich niemandem schlecht, einmal nicht im Mittelunkt zu stehen – beim nächsten Mal wird sich sicherlich wieder alles um ihn drehen.«

On the drive from New Orleans to Corpus Christi An evening at Bukowski's Tresen WHOISLUCZIZKI - A homecoming Dulce Bohemia – WHOISLUCKZIZCKI overseas “Sweet Bohemian” – now also in Vienna

On the drive from New Orleans to Corpus Christi

“Luczizcki was born in 2019 on a Greyhound bus traveling between New Orleans, Louisiana, and Corpus Christi, Texas!” said Lucian Vicovan as his gaze wandered into the distance. Before arriving in New Orleans, he spent a month in Miami. There, a friend handed him a book about an insufferably hilarious character named Ignatius J. Reilly. Lucian remembered, “I started laughing after the first two or three paragraphs and didn’t stop until the very last page!”
In New Orleans, he immediately sought the monument of the quirky and peculiar hot dog seller, who is cherished by the city, as evidenced by the statue dedicated to this fictional man.
“Until then, everything I wrote was bleak, melancholic, and troubling. I was intent on putting pressure on the reader’s tear ducts. Although I’m a man who loves laughing, I had an inexplicable need to make my audience cry solemnly.”
Lucian didn’t know it yet, but this was the birth of the WHOISLUCZIZCKI series.
“It had been pouring rain for a few days in Corpus Christi. I had no choice but to sit in the Airbnb and write. Before I reached Mexico a week later, the story was finished.”
Once completed, he immediately forgot about it almost as soon as he pressed the “Save” button. Upon moving into his little house in Mexico, he went back to writing serious, melodramatic texts.
“At some point, it became too much for me. I felt how heavy the weight of darkness was on my thoughts. At that time, I lived alone and had no one to chat or laugh with,” Lucian remembered.
Then, Lucian was invited to the opening of an art exhibition by a bookworm Lucian met on Tinder, and who was from Tampico, the Mexican city he was temporarily living in at the time.
“It became a boozy affair. In my intoxication, I remembered Luczizcki and kept wondering how he would have reacted to such a vernissage. When I got home, I wanted to know for certain, so I sat down at the computer, opened a new Word document, and started writing.”
After finishing the second episode, Lucian finally decided to introduce Luczizcki to others. Those who read the WHOISLUCZIZCKI stories fervently urged him to make them available to a wider audience.
There are now seven episodes of the series. Whether on the coast of Kenya, in Sri Lanka, exploring the land down under, or soaking up the sun in Miami, the self-proclaimed private investigator takes his love of beer and hard liquor with him. Everywhere Luczizcki goes, he finds mystery—and trouble—that needs to be dealt with.
It begins in Linz, as the saying goes. The first episode takes place there and becomes an exotic, hot-blooded, boozy, often tragic, but somehow always funny adventure.
“I often laugh my ass off while writing, and even more so when I’m proofreading. I’m incredibly happy when I get to see how this spark spreads to readers and listeners.”

An evening at Bukowski's Tresen

“Spending time in Koblenz at Bukowski’s Tresen, a bar named after the renowned writer, was incredibly special for me,” Lucian joyfully reminisced. “I love Bukowski and his work—his books, his texts, the poems, and above all, his style and humor. Bukowski, together with Milan Kundera, Stefan Zweig, and the Russians—Dostoevsky and Gogol, especially—is one of my greatest role models and idols.”
“It all started at a swimming lake near Cologne. The sun was shining, the beer was crisp, and it was so hot, the water was barely able to cool us down.” Together with Marco, his best friend, supporter, and patron, Lucian met René, a musician. “One word led to another, and we quickly realized that we were both passionate about art and our contribution to it.”
René Tholey had already made a name for himself in the Koblenz music scene and played regularly at various venues in and around the city.
“He’s an incredible artist. You really have to experience it to understand. As soon as he picks up his guitar, the magic begins.”
Just a few weeks later, the time had come. WHOISLUCZIZCKI was presented to a German audience for the first time during a live reading.
“I didn’t do a good job at all. The excitement, all the people sitting and standing on and around the terrace, got to me. I barely looked up from my sheets and read as quickly as if I had been forced to!” He laughed and shook his head as he crossed his legs and leaned forward. “Thank God René was there. He saved the whole evening.”
Lucian thought for a moment and then shook his head again. “I remember that at the end, even Marco scolded me: ‘If I were you, I would’ve read as if my life were at stake! I would have screamed and then whispered. I would’ve added rhythm and acted boldly! It’s your text, brudi, your story. You should’ve made it seem like you knew what you were doing.’ It was a bumpy beginning, but also very informative, and I definitely tasted blood,” Lucian concluded about his first contact with an audience.

WHOISLUCZIZKI - A homecoming

Over a year later, a pivotal moment had arrived. Lucian finally dared to face the audience in his hometown. “A prophet is not without honor, except in his own town, among his relatives and in his own home,” Lucian quoted from the Gospel of Matthew. “Fortunately, I’m not a prophet and my father is from Romania, but our home has been in Vienna ever since I was a baby.”
For the WHOISLUCZIZCKI evening in Die Wäscherei, located in Vienna’s eighth district, Lucian was able to book Samy Hajar, a French poet, singer, and songwriter, as well as the Nature Swim troupe. “It was towards the end of the pandemic. All the artists were desperate to perform again. Both Samy, with his love-filled, heart-melting songs, and Nature Swim, with their dreamy indie beats, delivered. I had also gained more confidence and spoke and read aloud with more energy and vivacity.”
The audience thanked me with a frenetic applause, and the evening continued until after midnight.
“I signed countless autographs and sold almost everything I had with me. Mehmet, the owner of the venue, was so happy about the number of people who showed up that he gifted a small group of us a bottle of Berliner Luft at the end of the evening.”
A few weeks later, another WHOISLUCZIZCKI evening was held in Vienna, this time at Yppenplatz in the sixteenth district.
“Samy, who has now founded a few start-ups and has little time left for music, was also there. The artist, Rose-M. Bayat was new and presented some surreal and abstract works and told us about them, her riveting life story, and how she found an outlet for pent-up emotions through art.”
For the first time, Lucian’s biological brother, Edi, was to take part. Thus, two major hurdles were simultaneously overcome. “I was reading in my hometown and in front of my family.”
The rush was limitless during this event.
“I had sworn to myself beforehand that even if only one person showed up, I would be as passionate and committed to the matter as if I were in front of one hundred people. Thankfully, I had the opportunity to prove it.”
That evening, many new faces were introduced to the WHOISLUCZIZCKI series.

Dulce Bohemia – WHOISLUCKZIZCKI overseas

“I found Cesár Kafka on Instagram. His smoky voice and his lyrics compelled me to reach out to him. He was instantly convinced by my idea of organizing a WHOISLUCZIZCKI evening in Tampico, Mexico.”
The Galleria Monet, which is close to the harbor and the city center, was an excellent location. Shortly before that, Sandy Zamarripa, the translator, had organized Lucian’s first interview with a newspaper reporter from Milenio, a widely circulated media outlet. “I was fired up and inspired by the wonderful review that was written.”
The Galeria Monet was bursting at the seams. It seemed as if every cultural figure in the city was in attendance. “Many dear friends and acquaintances that I had met during my stay were also there.”
Cesár Kafka brought the Chinaskis—a band that cross-references Bukowski’s work—on board to support. Everything was set, and the evening turned out to be a complete success. And so, the Tampico audience also met Luczizcki and listened to the adventures that were carried out in their city.

“Sweet Bohemian” – now also in Vienna

“Just as this evening! Exactly that way, and nothing else! This is how I would like all future events to be. Damion Lee pulled everyone out of their seats with his music, and everyone danced cheerfully. He’s also an exceptionally special soul. I warmly recommend his tracks to everyone.” Lucian could hardly contain his joy as he reported and raved about the WHOISLUCZIZCKI evening while at the Mickey Fin Irish Pub. “I read two short stories. There was even applause in the middle of one of them! There were familiar faces, as well as faces that I had never seen before. The overall atmosphere was just great. I wish that evening had never ended.”
He was referring to an evening that occured sometime in the summer of 2023, which filled Lucian Vicocan with confidence and anticipation. The two Vienna-based short stories, “The Piarist Miracle” and “Empty,” which the author wrote after his return to his hometown, were read. Towards the end, he spoke freely about future events. “I only spoke a bit about Luczizcki. It certainly doesn’t hurt anyone to take a break from the spotlight. But next time, everything will certainly revolve around him again.”

En el camino de Nueva Orleans a Corpus Christi Una velada en el mostrador de Bukowski WHOISLUCZIZKI - Un “regreso a casa” “Dulce Bohemia” - WHOISLUCKZIZCKI en el extranjero “Süße Bohemie” – ahora también en Viena

En el camino de Nueva Orleans a Corpus Christi

“¡Luczizcki nació en 2019 en un autobús Greyhound que viajaba entre Nueva Orleans, Luisiana y Corpus Christi, Texas!”, dice Lucian Vicovan mientras su mirada se pierde en la distancia. Antes de viajar a Nueva Orleans, pasó un mes en Miami. Allí le entregaron el libro sobre Ignatius J. Reilly. Lucian recuerda: “¡Empecé a reír después de los primeros dos o tres párrafos y no paré hasta que leí la última página!”
¡En Nueva Orleans buscó inmediatamente la estatua del peculiar vendedor de ´hot dogs´!
“Hasta entonces, todo el material que había producido era aterrador y dramático. ¡Tenía como objetivo, escandalizar a la gente! Pero a mí también me encanta reírme. ¡No puedo explicar por qué sentía tanta necesidad de hacer llorar a los lectores con mi trabajo!”
Después de Nueva Orleans y de su visita a la estatua de Ignacio, debería reconsiderarse. “Estaba tan obsesionado con crear algo que fuera divertido y profundo al mismo tiempo, ¡Comencé a escribir de una vez, allá, en el autobús Greyhound!”
Lucian aún no lo sabía, pero así fue el nacimiento de la serie WHOISLUCZIZCKI.
“Estuvo lloviendo a cántaros en Corpus Christi durante unos días. No tuve más remedio que sentarme en el AirBnB y seguir escribiendo. Antes de llegar a México, una semana después, la historia estaba terminada.”
Lo guardó e inmediatamente se olvidó de él. Tan pronto como se mudó a su casita en México, volvió a escribir textos `serios´, es decir, melodramáticos.
“En algún momento llegue a ser demasiado para mí. Sentí cómo nubes malvadas y muy oscuras se apoderaban de mi pensamiento. En ese momento vivía solo y no tenía con quién chismorrear o reír”, recuerda Lucian.
Una amante de los libros de Tampico, ciudad mexicana donde vivió varios meses, y a quien Lucian había conocido a través de Tinder, lo invitó a asistir a una inauguración.
“Se convirtió en un asunto divertido y de borrachera. En mi embriaguez, me acordé de Luczizcki y me preguntaba cómo habría reaccionado ante tal evento. Tan pronto como llegué a casa, quise saber en lo que podía acabar. Así que me senté frente a la computadora, abrí un nuevo documento de Word y comencé a escribir.”
El segundo episodio finalmente Lucian lo compartió a los demás. Y quienes los leyeron lo instaron y le rogaron fervientemente que los pusiera a disposición de un público más amplio.
Ahora hay siete episodios de esta serie. Ya sea en la costa de Kenia, en Sri Lanka, en Australia o en Miami, el autoproclamado investigador privado lleva consigo su amor por la cerveza y los licores fuertes y en todas partes del mundo encuentra un misterio o una tarea que quiere asumirse.
Todo empieza en Linz, como suele decirse. Allí transcurre el primer episodio, después del cual se vuelve exótico, apasionado, borracho, a menudo trágico, pero, de algún modo, siempre divertido.
“A menudo me río a carcajadas cuando escribo y más aún cuando reviso. ¡Soy increíblemente feliz cuando puedo ver cómo esta chispa se propaga a los lectores u oyentes!”

Una velada en el mostrador de Bukowski

“¡Aquello en Koblenz, en el mostrador de Bukowski, fue algo muy, muy, muy especial para mí!” Lucian recuerda, ríe y le brillan los ojos. “¡El hecho es que amo a Bukowski y su obra, sus libros, sus textos, sus poemas y sobre todo su estilo, su humor, con todo mi corazón! ¡Junto con Milan Kundera, Stefan Zweig y los rusos (Dostoievski y Gogol especialmente) él es uno de mis mayores modelos e ídolos!”
Todo empezó en un lago para nadar cerca de Colonia. El sol brillaba, la cerveza estaba deliciosa, el agua del lago apenas podía refrescarlos. Junto con su mejor amigo, partidario y mecenas, Marco, Lucian conoció allí a un músico. “Una palabra llevó a la otra y rápidamente nos dimos cuenta de que tanto René como yo éramos apasionados por el arte y nuestro trabajo.”
René Tholey ya era un habitual de la escena musical de Koblenz y tocaba regularmente en una amplia variedad de lugares en Koblenz y sus alrededores.
“Este artista es simplemente genial, honesto, hay que experimentar algo así. ¡Tan pronto como coge la guitarra, comienza la magia!”
Apenas unas semanas más tarde había llegado el momento. WHOISLUCZIZCKI se presentó por primera vez ante el público alemán. “No hice un buen trabajo en absoluto. La emoción, toda la gente, en la terraza y alrededor, había personas sentadas y de pie por todos lados. Apenas levanté la vista de mi texto. Leí tan rápido como si me hubieran obligado a hacerlo. ¡Pues no hombre!”
Él se ríe y niega con la cabeza, cruza las piernas y se inclina hacia adelante.
“¡Gracias a Dios René estuvo allí, salvó toda la noche!”
Lucian piensa por un momento y niega con la cabeza. “Recuerdo que al final hasta mi mejor amigo, Marco, me regañó: “si yo fuera tú, habría leído como si estuviera en juego mi vida, habría gritado y susurrado, habría actuado como si no sé qué. ¡Es tu texto, Brudi (hermanito), tu historia! ¡Haz que pareciera que estas convencido de lo que haces!” - Fue un comienzo difícil, pero también muy instructivo, ¡y definitivamente despertó mi ímpetu!”, es la conclusión de Lucian alrededor de su primer contacto con el público.

WHOISLUCZIZKI - Un “regreso a casa”

Más de un año después, había llegado el momento. Lucian Vicovan finalmente se atrevió a enfrentarse al público de su ciudad natal. “Se dice que en ningún lugar un profeta es menos importante que en su patria y en su casa”, cita Lucian del Evangelio de Mateo. “Afortunadamente no soy profeta y mi padre es de Rumanía, pero nuestra casa es Viena desde que era un bebé.”
Para pasar la noche en `Die Wäscherei´ (la lavandería) del octavo distrito de Viena pudo contar con Samy Hajar, un bardo francés y talentoso cantante y compositor, así como con el grupo Nature Swim. “Estábamos llegando al final de la pandemia. Todos los artistas realmente se morían por poder volver a actuar. Tanto Samy, con sus canciones llenas de amor y conmovedoras, como Nature Swim, con sus ritmos indie de ensueño, todos entregados. También había ganado más confianza y podía hablar y leer en voz alta con más energía y vida.”
El público les agradeció con frenéticos aplausos y el evento se prolongó hasta pasada la medianoche.
“Firmé libros y vendí casi todo lo que llevaba conmigo. Mehmet, el propietario del lugar, estaba tan contento por la cantidad de gente que pasó por su local que al final sacrificó una botella entera de `Berliner Luft´ para terminar la velada entre nosotros.
Pocas semanas más tarde se celebró en Viena un nuevo evento WHOISLUCZIZCKI, esta vez en Yppenplatz, en el distrito 16.
“En esta ocasión también estuvo presente Samy Hajar, que ahora ha fundado algunas empresas emergentes y le queda poco tiempo para la música. La artista Rose-M. Bayat era nueva. Presentó algunas obras surrealistas y abstractas y nos habló de ellas, la historia de una vida llena de acontecimientos y cómo encontró una salida para las emociones reprimidas, en el arte.”
Por primera vez, participo el hermano biológico de Lucian, Edi. De este modo se superaron dos inhibiciones importantes. “Estaba actuando en mi ciudad natal y frente a mi familia.”
En esta ocasión la audiencia fue más pequeña.
“Ya había jurado que incluso si solo apareciera una persona en calquín evento mío, sería tan apasionado y comprometido con el asunto como lo sería con cien personas. ¡Así que tuve la oportunidad de demostrarlo!”
Aun así esa noche, nuevas caras entraron en contacto con WHOISLUCZIZCKI.

“Dulce Bohemia” - WHOISLUCKZIZCKI en el extranjero

“Encontré a Cesár Kafka en Instagram. Su voz ahumada y la letra de sus canciones en particular me convencieron rápidamente. Mi idea de organizar un evento WHOISLUCZIZCKI en Tampico, México, en torno lo atrajo a él inmediatamente.”
La Galeria Monet, que está cerca del puerto y del centro de la ciudad, tenía una ubicación excelente. Poco antes, Sandy Zamarripa, la traductora, había organizado su primera entrevista con un reportero del periódico MILENIO, un medio de gran circulación. “Así que me entusiasmó e inspiró realmente la maravillosa reseña que escribió el periodista.”
“La Galería Monet estaba a punto de reventar. Casi todas las figuras culturales de la ciudad parecían estar presentes. También hubo muchos otros queridos amigos y conocidos que hice durante mi estancia allí.”
Cesár Kafka trajo a los Chinaski para que lo apoyaran -una nueva referencia cruzada a la obra de Bukowski-, así todo estuvo listo y el evento fue un éxito total. De esta manera, el público de Tampico también conoció las aventuras y tonterías que Luczizcki supuestamente habría realizado en su ciudad.

“Süße Bohemie” – ahora también en Viena

“Como esta noche. ¡Exactamente lo mismo y nada más! Así me gustaría que fuera en todos los eventos del futuro. Damion Lee levantó a todos de sus asientos con su música y todos bailaron alegremente. Este chico es un alma muy especial, no puedo sino recomendar calurosamente sus temas a todo el mundo”. Lucian apenas puede contener su alegría mientras informa y elogia el evento WHOISLUCZIZCKI en el „MickeyFin-IrishPub”.
“Leí dos cuentos. Hubo aplausos incluso en medio de la historia, había caras familiares y caras nunca antes vistas y el ambiente en general fue simplemente genial, ¡Ojalá la velada nunca hubiera terminado!”
Un evento que en el verano de 2023 habrá llenado de confianza y anticipación a Lucian Vicovan. Se leyeron los dos cuentos vieneses “El milagro escolapio” y “Vacío”, textos que el autor escribió tras su regreso a su ciudad natal. Hacia el final, hablo muy abiertamente sobre otros eventos planeados: “Sólo me referí muy pocas frases sobre Luczizcki, pero a nadie le hace daño no estar en el centro de atención por una vez; la próxima, definitivamente, todo girará en torno a él nuevamente.”